Ein wechselhaftes Handballspiel mit unnötigem Ausgang, Trainer gibt sich Mitschuld durch falsche Auswechselaktionen.
Schwieriger Start und gelungene Aufholjagd
Die Handballer der HSG Schwalbach/Niederhöchstadt starteten mit einigen Schwierigkeiten in das Auswärtsspiel gegen die Mannschaft aus Nordhessen. Die Anfangsphase war geprägt von Unsicherheiten und kleinen Fehlern, sodass sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe begegneten. Nach dem 7:7 gelang es unserer Mannschaft, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Durch eine konzentrierte Abwehrleistung und effektive Angriffe konnten wir uns bis zur Halbzeit auf drei Tore absetzen und mit einem Vorsprung in die Kabine gehen. Auch die partielle Manndeckung gegen den Melsunger Haupttorschützen funktionierte prima. Leider haben wir das im Laufe des Spiel wieder aufgegeben.
Analyse und Anpassungen in der Halbzeit
In der Halbzeitpause wurde in der Kabine intensiv besprochen, dass wir weiterhin konsequent unsere Auslösehandlungen durchziehen sollen und vor allem die Fehler im Angriff reduzieren müssen. Besonders die technischen Fehler hatten uns zuvor daran gehindert, einen deutlicheren Vorsprung herauszuspielen. Das Ziel war klar: Weniger Ballverluste, mehr Sicherheit im Abschluss und weiterhin die Spielzüge spielen, die die Nordhessen nicht verteidigen konnten.
Starke Phase und abrupter Bruch im Spiel
Nach Wiederanpfiff setzte die HSG Schwalbach/Niederhöchstadt die Vorgaben zunächst gut um und erhöhte den Vorsprung sogar auf vier Tore. Diese Führung konnte für eine Weile gehalten werden, doch dann schlichen sich erneut Fehler ins Spiel ein. Wir waren zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren in Führung, irgendwie wollte sich aber keine Sicherheit einstellen. Positiv aufgefallen sind Mika Skorczyk mit der linken Klebe und auch Tom Sauerschell der definitiv in der Pflicht war abzuliefern, das hat er dann auch getan. Joni, Flo und Leander waren gewohnt stark und sicher, insofern irgendetwas sicher war für uns im Kasselaner Land. Eine eigene Unterzahlsituation wurde mit 0:2 verloren, was den Gegner zurück ins Spiel brachte. Zudem machten sich größere Unsicherheiten im Angriffsspiel bemerkbar und der Vorsprung begann zu schmelzen.
Deckungsumstellung und fehlende Sicherheit, Trainer pennt… .
Als Melsungen die Deckung änderte, versuchten wir unser Angriffsspiel ebenfalls umzustellen und die Jungs taten dies auch. Leider fehlte in den Aktionen die nötige Sicherheit, sodass die Umstellung nicht den gewünschten Erfolg brachte. Hinzu kam, dass ich als Trainer in dieser Phase eine Auszeit hätte nehmen müssen, um die Anpassungen noch einmal deutlich zu erklären – diese Chance habe ich leider verpasst. Durch unglückliche Wechselaktionen wurde zusätzlich ein Bruch ins Spiel gebracht, was ich ausdrücklich bedauere.
Bitteres Ende und Ausblick
Am Ende mussten wir das Spiel mit einem Tor Unterschied verloren geben – eine unnötige Niederlage, die auf eine Verkettung von Fehlern und unglücklichen Entscheidungen zurückzuführen ist. Mehrmals konnten wir auf Unentschieden stellen und sogar wieder in Führung gehen. In der letzten Viertelstunde wurden gefühlt acht Situationen gegen uns entschieden, sowohl offensiv als auch defensiv. Insgesamt war das einfach zu wenig, um das Spiel für uns zu entscheiden.
Nun gilt es, gegen Hüttenberg ein anderes Gesicht zu zeigen und die gemachten Fehler aufzuarbeiten. Die Mannschaft hat das Potenzial, mit mehr Konzentration und konsequentem Handeln bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Niederlage ist bitter, aber auch eine wichtige Lektion für das gesamte Team und den Trainerstab.
Zum letzten Heimspiel in dieser Saison würden sich die U17 Handballer der HSG Schwalbach/ Niederhöchstadt noch einmal über grandiose Stimmung und eine volle Hütte freuen. Der Nachwuchs des Zweitligisten TV Hüttenberg kommt am Sonntag, den 15.03.2026 um 18:00h in die Westerbachhalle, im Hinspiel haben wir kurz dran riechen können sie zu schlagen, wir wollen mehr.
Es spielten: Matteo Kesting und Jarne Schäfer (beide im Tor), Jonas Löwe (9), Leander Göbel (8), Florian Kummer (5), Konrad Nirschl und Mika Skorczyk (beide je 2), Maximilian Schefter, Tom Sauerschell und Anton Stählin (alle je 1), Lukas Wagner, Emile Lundgren, Vladimir Aubert- Antin, Tassilo Schmitz, Moritz Gabriel und zum ersten Mal dabei Leon Kirchner mit einem Kurzeinsatz.

