Mit leider nur einem Punkt, wie im Hinspiel auch, kehrt die HSG Schwalbach/Niederhöchstadt vom Spiel bei der HSG Hanau zurück. In einem intensiven, phasenweise im Angriff zu statisch geführtem Duell auf Augenhöhe zeigte die Mannschaft Moral, Zusammenhalt und vor allem eine über weite Strecken sehr stabile Defensive – und belohnte sich am Ende für eine Leistung, die Anerkennung verdient.
Spielverlauf: Zögerlicher Start – dann über Kampf und Abwehr ins Spiel gefunden
Der Beginn verlief aus Sicht der Westerbacher Gäste zunächst etwas zäh. Im Angriff fehlte in den ersten Minuten die nötige Dynamik, viele Aktionen wirkten zu statisch und vorhersehbar, das Tempospiel kam gar nicht zur Entfaltung.

Die weibliche D-Jugend der HSG Schwalbach-Niederhöchstadt hat die Saison mit einem Erfolgserlebnis beendet. Nach den doch sehr wenigen Toren beim letzten Heimspiel fielen diesmal mehr Tore: 24:20 war das Endergebnis aus Sicht unserer Mannschaft gegen den SV Seulberg.
Dreizehn Mädchen haben die Reise nach Friedrichsdorf mit angetreten, was umso bemerkenswerter ist, da es anfangs der Saison oftmals nur eine Auswechseloption gab. Es ist erfreulich, dass der Verein so einen Zulauf hat.
Getragen von einer frenetischen Tribüne, unbändigem Glauben und mehreren unterschiedlichen Abwehrvarianten entscheidet ein Last-Second-Ballgewinn das letzte Heimspiel. 25:24 (12:13)
Was für ein Abend in der Halle: Es war dieses besondere Knistern zu spüren, wenn man im letzten Heimspiel der Saison gegen einer der großen Namen, den TV Hüttenberg, der Liga antritt – und die Tribüne von der ersten Minute an klarstellt, dass hier heute niemand kampflos Punkte mitnimmt. Die HSG Schwalbach/Niederhöchstadt ließ sich von jeder Welle an Anfeuerung tragen, blieb bei sich und spielte mit Herz und Haltung – und genau das machte am Ende den Unterschied.

HSG Schwalbach/ Niederhöchstadt - SG Wehrheim/ Obernhain 10:14 (5:7)
Die weibliche D-Jugend hat ihr Heimspiel gegen Wehrheim/Oberhain verloren. Am Ende einer torarmen Begegnung stand es 10:14. Dabei lief es am Anfang gut, es stand sogar eine Zwei-Tore-Führung an der Anzeigetafel nach knapp 10 Minuten. Jedoch war da schon klar, dass wenig Tore fallen sollten. Zur Pause stand es 5:7.
Ausgeglichene Mannschaftsleistung, doch ein Gegenspieler ist zu stark
Die mC1 der HSG Schwalbach/Niederhöchstadt verliert zuhause gegen die HSG Goldstein/Schwanheim mit 24:30
Vom Hinspiel waren die Jungs gewarnt: Die Gäste von der HSG Goldstein/Schwanheim spielen viele Spielzüge und geben im Angriff erst auf, wenn der Schiedsrichter abpfeift.
Und genau so war es auch am Wochenende.
Die Spielzüge hatten unsere Jungs jedoch sehr schnell im Griff.
Und im Angriff wurde die Last auf viele Schultern verteilt.
Eigentlich ein gutes Erfolgsrezept.
Ein wechselhaftes Handballspiel mit unnötigem Ausgang, Trainer gibt sich Mitschuld durch falsche Auswechselaktionen.
Schwieriger Start und gelungene Aufholjagd
Die Handballer der HSG Schwalbach/Niederhöchstadt starteten mit einigen Schwierigkeiten in das Auswärtsspiel gegen die Mannschaft aus Nordhessen. Die Anfangsphase war geprägt von Unsicherheiten und kleinen Fehlern, sodass sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe begegneten. Nach dem 7:7 gelang es unserer Mannschaft, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Durch eine konzentrierte Abwehrleistung und effektive Angriffe konnten wir uns bis zur Halbzeit auf drei Tore absetzen und mit einem Vorsprung in die Kabine gehen. Auch die partielle Manndeckung gegen den Melsunger Haupttorschützen funktionierte prima. Leider haben wir das im Laufe des Spiel wieder aufgegeben.
Packende Aufholjagd und kämpferischer Teamgeist führen zum Sieg 28:27 (10:11) gegen die Bundesliga Reserve der TSV Pfungstadt 2
Ausgangslage und erste Punkte in 2026
Nach einer Serie von drei Niederlagen im Kalenderjahr 2026 stand das Team der HSG Schwalbach/ Niederhöchstadt unter ungewohntem Druck. Obwohl wir im Training vorankommen, fühlt sich das alles bisher nicht wirklich rund an im neuen Jahr. Fans, Spieler und Trainer wussten: Der nächste Schritt sollte ein Befreiungsschlag werden, das braucht man einfach auch mal für‘ s Herz. Trotz der angespannten Ausgangslage und der ungewohnten Anwurfzeit war die Motivation hoch, das Ruder herumzureißen und endlich wieder als Einheit ein Zeichen zu setzen. Erschwerend kam hinzu, dass alle drei Linkshänder nicht einsatzfähig waren, dabei dachten wir schon genügend Matsch am Paddel zu haben.
mC1 der HSG Schwalbach/Niederhöchstadt verliert Nachholspiel zuhause mit 31:36 gegen die SG Wehrheim/Obernhain
Noch beim Aufwärmen waren wir uns sicher: Das gibt passende Duelle am Kreis und im Rückraum. Ein wuseliger Spieler der Gastmannschaft wurde als Stärke im Rückraum ausgemacht und ein bulliger Kreisläufer sollte zur Aufgabe für unseren Gegenpart werden. Doch mit dem Anpfiff kam die Überraschung: Wuseln am Kreis, bulliger Angriff aus dem Rückraum. Machte aber nichts, wir stellten die Abwehr immer wieder um und passten uns so immer besser an die Gäste an. Nach vielen Führungswechseln ging es dann auch mit einem 1 Tore Vorsprung in die Pause.