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Spielbericht: HSG Schwalbach/Niederhöchstadt unterliegt in Wiesbaden

Fehlende Stammspieler und dünner Kader verhindern Erfolgserlebnis

Ausgangslage und Personalsituation

Die HSG Schwalbach/Niederhöchstadt reiste am vergangenen Wochenende mit erheblichen Personalsorgen zum Auswärtsspiel nach Wiesbaden. Gleich vier Stammspieler fehlten verletzungs- oder krankheitsbedingt, sodass Trainer und Team bereits vor Anpfiff vor einer schwierigen Aufgabe standen. Ohne die Verletzten Mika Skorczyk, Jonas Löwe, Emile Lundgren und Malik Wagner haben uns im Spielverlauf natürlich die Wechselmöglichkeiten gefehlt, vor allem aber ihr Einsatzwille und ihre Spielintelligenz.

Die verbliebenen Spieler im Kader konnten die entstandenen Lücken nicht schließen, es mangelte an Einstellung und Kampfgeist wie nach dem Spiel in der Kabine aus dem Spielerkreis konkret der Finger in die Wunde gelegt wurde, insgesamt war die Mannschaft zu dünn besetzt. Dass die verbliebenen Stammspieler durchspielen mussten wirkte sich dann zum Spielende hin in viele Entscheidungsfehler aus, kein Vorwurf an euch Kämpfer!

Spielverlauf: Schwierigkeiten und einzelne Lichtblicke

Von Beginn an tat sich die HSG Schwalbach/ Niederhöchstadt schwer, ihren gewohnten Rhythmus zu finden. Die Wiesbadener Gastgeber agierten mit einer robusten, teilweise hart an der Grenze des Erlaubten geführten Abwehr, mit der die Gäste nur selten zurechtkamen. Einfachste Situationen wurden nicht konsequent ausgespielt, Ballverluste und Fehlwürfe häuften sich. „Wir haben uns zu früh für das direkte 1gg1 Duell entschieden und sind nicht in der Lage gewesen, den Ball mal laufen zu lassen oder unsere Spielzüge konsequent anzusagen und zu spielen.“ So Trainer Stefan Raumer nach dem Spiel. Während Wiesbaden neun verschiedene Torschützen aufbieten konnte, waren auf Seiten der Westerbacher lediglich fünf Spieler am Torerfolg beteiligt – ein deutliches Zeichen für die fehlende Breite im Angriffsspiel.

Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von neun Toren zeigte die HSG jedoch in einer Phase von etwa neun Minuten Moral und kämpfte sich auf drei Tore heran. Doch in dieser entscheidenden Phase wurden auch wieder gleich drei weitere Angriffe zu früh  abgeschlossen, sodass die Chance auf eine mögliche Wende ungenutzt blieb.

Leistung einzelner Spieler: Positive Ausnahmen

Trotz der Personalnot konnten einige Akteure ihr gewohntes Leistungsniveau abrufen. Besonders hervorzuheben sind Florian Kummer, Leander Göbel, Lukas Wagner und Konrad Nirschl, die sich sowohl kämpferisch als auch spielerisch auszeichneten. Auch die Torhüter Matteo Kesting und Felix Albin überzeugten mit starken Paraden und verhinderten eine noch höhere Niederlage. Allerdings wurden die Torhüter auch ungewohnt oft im Stich gelassen. Eine überragende Spielleitung haben die jungen Schiedsrichter der 1tr8 Frankfurt, Daniela Hoffmann und Johannes Wandel gezeigt. Das anderthalb jährige Gespann zeigte eine gute Leistung an der Pfeife und war jederzeit auf der Höhe des Geschehens.

Analyse: Gründe für die Niederlage

Die Niederlage lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen. Neben den fehlenden Stammspielern und der mangelnden Kadertiefe war insbesondere der nicht vorhandene Kampfgeist und der unbedingte Glaube an den möglichen Teamerfolg ausschlaggebend. Die Mannschaft fand kaum Lösungen gegen die kompromisslose Abwehr der Wiesbadener und agierte in vielen Situationen ideenlos. Zusätzlich fehlte es an der Disziplin, immer wieder unsere Abläufe zu spielen. „Nach angesagten Spielzügen hatten wir eine 100%ige Torerfolgsquote“ so Raumer nach dem Spiel. „Wenn die Jungs anfangen zu verstehen, dass taktische Disziplin der große Schlüssel zum Erfolg ist, dann werden wir aus dieser Niederlage wertvolle Schlüsse ziehen und uns weiterentwickeln können.“

Ausblick: Hoffnung auf Verbesserung und nächstes Spiel

Für das bevorstehende Heimspiel gegen den TSV Pfungstadt am Sonntag, den 01.02.2026, Anpfiff 18:00h in der Westerbachhalle in Niederhöchstadt hoffen die Jungs auf wieder einmal volle Ränge und vielleicht den ein oder anderen Rückkehrer aus dem Lazarett. Nun liegt der Fokus klar auf einer Leistungssteigerung. Die Trainingswoche soll genutzt werden, um die Defizite aufzuarbeiten, das Selbstvertrauen zu stärken und den Glauben an den eigenen Erfolg wiederzufinden. Die mB1 wird alles daransetzen, vor heimischem Publikum ein anderes Gesicht zu zeigen um den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren.


Es spielten: Matteo Kesting (1. – 32.), Felix Albin (32. – 50; beide im Tor), 

Florian Kummer (9), Leander Göbel (7), Lukas Wagner (3), Anton Stählin (2), Maximilian Schefter (1), Vladimir Aubert- Antin, Konrad Nirschl, Moritz Gabriel, Georg Schmidt, Tom Sauerschell und Lukas Zimpel.





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